Interview mit Tormenta Jobarteh im Sonne-Magazin
Interview mit Tormenta Jobarteh im Sonne Magazine vom 1.10.2016:
Thanks to Sarah Bomkapre Kamara for the nice Interview SONNE MAGAZIN Fashion Arts & Culture … get it!

Betrifft die News aus ALLEN Rubriken
Interview mit Tormenta Jobarteh im Sonne Magazine vom 1.10.2016:
Thanks to Sarah Bomkapre Kamara for the nice Interview SONNE MAGAZIN Fashion Arts & Culture … get it!
Tormenta Jobarteh, mehrfach preisprämierter Nichtafrikaner weißer Hautfarbe, wurde in Gambia zum ‘Griot’, zum Musiker und Geschichtenerzähler afrikanischer Tradition ausgebildet. Mit großer Intensität und mitreißender Lebendigkeit erzählt er lehrreiche Geschichten voller Weisheit und Humor und begleitet sich dabei virtuos auf der Kora, einer westafrikanischen 21-saitigen Harfenlaute.
Das Klangerlebnis aus Sprache, Musik und Rhythmus wird zur inneren Reise zwischen Traum und Wirklichkeit. Tormenta Jobarteh war als Gast bei etlichen internationalen Festivals von Afrika über Indien, Nord- und Südamerikas bis Europa.
„Erzählungen sind wie Edelsteine aus einem großen Schatz, aus dem alle Völker schöpfen.“
Eintritt: 9 € / erm. 7, Tel. 0234 / 862012 oder kulturratbochum@gmx.de
Die Afro-Karibische Band JOBARTEH KUNDA
20-jähriges Jubiläum der Band Jobarteh Kunda und die 4. Studioplatte mit dem Titel „Teriya“, was in der Mande Sprache Freundschaft bedeutet, ist nun auf dem Markt zu erwerben.
Gute Freunde der Band begleiten auch diese CD bei einigen Titeln. Hochkarätige Musiker wie Roman Bunka (Oud), Gerhard Wagner (Altsax), Johann Bengen (Accordeon) Sabina Zeh Silva (Percussion) und Sir Lancelot Scott (Steeldrums) sind zu hören. Die Band war in den letzten 20 Jahren, in teilweise verschiedenen Besetzungen, zu hören. Der Grundstamm der Band und die Protagonisten der CD „Teriya“ sind Bandleader Tormenta Jobarteh (Kora, Drums, Voc, Producer), von Beginn an Humphrey Cairo (Drums Bass, Voc), Gerhard Wagner (Altsax, Flute) Felix Occhionero (Bass, Gitarre, Producer) und Backround Sängerin und Tänzerin Yasmin, die als Tochter von Tormenta Jobarteh sozusagen mit der Band aufgewachsen ist.
Seit der Gründung 1996 hat Tormenta Jobarteh & Band um die 1000 Konzerte rund um den Globus gespielt! Der mediale Erfolg des preisprämierten Storyteller und Kora- Spieler (21-saitige Harfen laute) Tormenta Jobarteh und seiner Band spiegelt sich auch dieses Jahr wider. Jobarteh Kunda belegte bei dem internationalen Wettbewerb 2017 der World Citizen Artist Foundation mit ihrem Song „Djihati Kelo“ den 3.Platz. Bewertet wurden die künstlerischen Beiträge zu dem Thema „Peace“ von der Jury der Bob Marley Foundation, Gandhi Foundation und der Playing for Change Foundation.
Im Jahr 2001 schrieb die Süddeutsche Zeitung bereits „Jobarteh Kunda will Musik machen, die zur Verständigung der Völker beiträgt und das ist dieser außergewöhnlichen Formation mit Sicherheit gelungen.
Jobarteh Kunda bietet Weltmusik im besten Sinne.“ (Süddeutsche Zeitung vom 14.5.2001).
Die Integration der Kulturen war immer der rote Faden der Band!
Die neue CD „Teriya” ist eine musikalische Reise durch Westafrika und die Karibik, die Herz und Beine bewegt. Storytelling, Afrobeat, Reggae und Latin mit wunderbarem mehrstimmigen Gesang in den Sprachen: Mandinka, Englisch, Papiamento und Spanisch … ein Klangteppich, der die Seele berührt.
New Single & Video “Dondé estas” out now
Thank you for your support !!!
About “Dondé estas”
Sweet Bachata Song enjoy.…:)
Love song for a lady in Bachata Style lead by Kora. !!!!
Tormenta Jobarteh reiht sich in die Liste der Preisträger ein, da er sich als Storyteller mit Humor für ein besseres Zusammenleben einsetzt.
Viele der Geschichten, die Tormenta Jobarteh an diesem Abend erzählt, spielen auf afrikanischen Märkten. Jenen Plätzen, auf denen sich buntes pralles Leben abspielt, sich Händler und Käufer begegnen und manch Wundersames geschieht. Zum Beispiel in der Geschichte vom Markthändler in Gambia, der lauthals ein Hühnchen für 1000 Dalasi anpreist. Was das Hühnchen denn kann, wenn es so viel kostet, wird er gefragt. Das Hühnchen kann sprechen. Dann verlangt ein anderer Händler für einen Truthahn sogar 2000 Dalasi. Was der Truthahn kann? Er kann zuhören.
Solche mündlich überlieferten Geschichten aus Afrika, die Humor, Lebensklugheit und Weisheit verknüpfen, werden zum Auftakt des Weiler Erzählerfestivals im Kulturzentrum Kesselhaus lebendig. Tormenta Jobarteh, ein “Griot”, ein Musiker und Erzähler aus Gambia, verwandelt die kleine Bühne in einen pulsierenden afrikanischen Marktplatz. Wenn der Geschichtenerzähler im langen blauen Gewand mit elementarem Rhythmus die “Talking Drum”, die sprechende Trommel, schlägt, oder die Kora, die traditionelle Harfenlaute, die Königin der afrikanischen Instrumente, spielt, dazu afrikanische Lieder singt und abwechselnd auf Deutsch und in “Gambia-Englisch” diese mythischen, lehrreichen und hintersinnigen Geschichten frei vorträgt, ist das Publikum gebannt von der fesselnden Kraft und Magie der Erzählkunst.
Tormenta Jobarteh ist ein gebürtiger Deutscher, der seit 25 Jahren in Afrika lebt, tief verwurzelt ist mit der dortigen Tradition, Musik und Kultur. Er beherrscht das Spiel auf der Kora und der archaischen Trommel wie die Einheimischen. Und er versteht sich packend und mitreißend auf das ursprüngliche Ritual des Erzählens, wie es heute noch in Afrika auf dem Land gepflegt wird, wenn sich die Menschen um das Feuer setzen und es heißt: Taling Taling. Der Erzähler schmückt die überlieferten Geschichten aus und spinnt den Faden weiter.
Die Ansansi-Story, die er in seinem Fundus hat, stammt aus Ghana. Anansi ist eine Figur aus afrikanischen Mythen, die gern als schlaue Spinne beschrieben wird. In dieser Geschichte hat Anansi einen letzten Wunsch: Wenn er stirbt, will er in einem Loch im seinem Yams-Feld begraben werden, mitsamt einem Ofen, einem Topf und Öl, damit er in der anderen Welt seine Yams genießen kann. Frau und Kinder erfüllen ihm den Wunsch, und der totgeglaubte Anansi kommt aus seinem Grab, um sich sein Essen zuzubereiten, und das Feld wird immer leerer.
Aus Mali, wo der alte Volksstamm der Dogon teils noch in höhlenartigen Bauten lebt, stammt die nächste Geschichte, die Tormenta Jobarteh in seiner hinreißend lebendigen, schauspielerischen Erzählkunst zum Besten gibt. Mit exotischen Instrumenten imitiert er Geräusche eines Unwetters und brausenden Wind und versetzt die Zuhörer in den afrikanischen Busch, wo ein hungriger Jäger in einer Höhle auf eine Hexe trifft und es mit drei versteckten Teufeln zu tun bekommt. Auf der Flucht ins Dorf schleudert er einen Stein nach dem Teufel, der in abertausende winzige Teufelchen zerspringt – genau die Teufelchen, die bis zum heutigen Tage die Menschen ärgern.
Eine andere symbolträchtige Erzählung, die Tormenta Jobarteh mit Klängen auf der Kora begleitet, heißt “Die Macht und die Liebe”. Als Zwillinge geboren, ziehen sie durch die Welt und machen Arme reich und Reiche glücklich. Bis ihnen der Neid begegnet und die Macht sich mit Waffen und Soldaten umgibt, den Menschen den Frieden raubt und es dunkel und kalt auf der Welt wird. Die Liebe wird erst wieder stark, als sich die Macht wieder mit ihr versöhnt.
Ein afrikanisches Tuch über den Stuhl gelegt, gestenreich, mit ausdrucksvoller Mimik die Szenen und Figuren ausmalend, lässt der begnadete Erzähler suggestive Bilder entstehen, Klänge, Gerüche, Farben, Rhythmen, die einen verzaubern und in fremde Welten hineinziehen. Sei es in der Geschichte von Nasreddin, der zum Festessen beim König eingeladen wird und feststellen muss, dass er nur nach seiner Kleidung beurteilt wird – die Macht der Kleider! –, oder in der berührenden Legende vom großherzigen König, der einer Löwin hilft und von dem majestätischen Tier ein besonderes Geschenk bekommt: die Melone, die köstlichste Frucht, die der König je genossen hat. Ja, man erfährt an diesem stimmungsdichten Eröffnungsabend des Erzählerfestivals auch, warum der Ärger der anderen süßer ist, als der eigene und wie in einer Kalebasse die Weisheit der ganzen Welt steckt.
– Erzählfestival Weil am Rhein heute, Samstag, 20 Uhr, Altes Rathaus: “Vom Nomadenzelt zur Raketenkaserne” mit Charles Aceval und Hansjörg Ostermayer; 20 Uhr, Kesselhaus “Nachtnomaden”; Sonntag, 20 Uhr, Kesselhaus: “Pate, Pasta, Tarantella” mit Raffaele Sciortino und dem Duo “Zart besaitet”
Dicht gedrängt auf ihren Bänken erlebten gut 40 Kinder mit ihren Eltern gestern am Donnerstag einen einzigartigen Nachmittag. Im Rahmen des Ferienprogrammes konnte der OV Holledau der GRÜNEN den international bekannten Musiker und Geschichtenerzähler Tormenta Jobarteh gewinnen.
Er ist zur Hälfte ein Bayer und zur anderen Hälfte ein Afrikaner: Tormenta Jobarteh – Künstlerisch hat er sich ganz der Musik der Kora verschrieben, der Harfenlaute. Diese ist auch in seiner Band, mit der er am 21. April in der Weyhalla aufspielt, das Hauptinstrument.
25 Jahre lang war er ausschließlich Bayer. Er studierte Schlagzeug. Dann traf er eine Musikgruppe aus Gambia. Der Koraspieler faszinierte ihn so, dass er heute sagt: „Das war ein Schlüsselerlebnis, ein Ruf, dem ich folgen musste.“ Er brach seine Zelte in Europa ab und folgte der Band nach Westafrika. Zunächst beteiligte er sich an touristischen Veranstaltungen der Band, aber dann zog es ihn in zur echten Kultur von Gambia. Er ging in ein Griot-Dorf.
„Griots, das ist eine Musikerkaste in Westafrika“, erzählt Tormenta Jobarteh, „sie haben keine Schrift, sie sind lebende Geschichtsbücher.“ Aber auch Heiratsvermittler und Streitschlichter, eine uralte Tradition, die auf das Königreich Mali zurückgehe. „Wenn ein Griot stirbt ist das so, als wenn eine ganze Bibliothek verbrennt“, sagt der Bayer mit afrikanischer Familie.
Denn Tormenta Jobarteh lebte sieben Jahre lang in einem Dorf der Griot, lernte ihre Tradition, ihre Musik, ihre Geschichten. „Ich musste mich qualifizieren“, erzählt er, „dort ist man das, was man tut.“ Das alles ist Teil der Griot-Prüfung. In einem feierlichen Ritual wurde er von einer Familie adoptiert und erhielt den neuen Namen Jobarteh.
Tormenta Jobarteh erzählt Geschichten auf der Kora
Den bayerischen habe er längst abgelegt. Nicht ganz, denn er hieß Sturm, und Sturm heißt auf Spanisch Tormenta, und seine erste Frau war Spanierin. Seit 1995 ist Tormenta Jobarteh zumindest die Hälfte des Jahres wieder in Europa, die andere Hälfte verbringt er nach wie vor in Gambia bei den Griots.
Im Sommer aber konzertiert er vorzugsweise auf Festivals, wo er die alten Geschichten erzählt und die Kora, die 21saitige Harfenlaute spielt, afrikanische Klangbilder zaubert und die Stammestradition aufleben lässt. Seine Geschichten sind voller Weisheit und Humor und laden zu einer Reise zwischen Fantasie und Wirklichkeit ein.
Jobarteh gewann zahlreiche Preise, seine erste CD erschien 1999.
Neben seiner Solokarriere hat er die Band Kunda Jobarteh gegründet, in der er die Kora spielt und singt, Tochter Yasmin singt und tanzt und sechs weiter Musikerinnen und Musiker spielen, singen und tanzen. Ein Völkergemisch ist es, denn sie kommen aus Senegal, Aruba, Kanada, Italien und den USA.
Mit ihrer mitreißenden Musik und Show wollen sie am 21. April die Gäste in der Weyhalla mitnehmen auf eine Reise durch die Welt der Musik.
Presseinterview in Bucaramanga, Kolumbien am 4. Oktober 2011 anlässlich des Internationalen Storyteller-Festivals Abrapalabra
Auszug auf Spanisch:
Aleman, gambiano, ciudadano del mundo
Jobarteh es ‘griot’, musico y cuentero enamorado de las tradiciones africanas. Se dedico a estudiar instrumentos musicales africanos por as de ocho anos, y luego comenzo a Ilevar esta esperiencia, asi como la riqueza cultural de los ‘griots’ a su pais natal y a toa Europa, y a desarollar un nuevo concepto musical …
Auszug auf Deutsch:
Deutsch, Gambisch, Weltbürger
Jobarteh ist ein „Griot“, ein Musiker und Geschichtenerzähler, der in afrikanische Traditionen verliebt ist. Er widmete sich acht Jahre lang dem Studium afrikanischer Musikinstrumente und begann dann, diese Erfahrung sowie den kulturellen Reichtum der „Griots“ in sein Heimatland und ganz Europa zu tragen und ein neues musikalisches Konzept zu entwickeln …
Video-Link zu Abrapalabra:
Tormenta Jobarteh in Columbia by Jobarteh Kunda
Jeliba der Geschichtenerzähler
Tormenta Jobarteh verzaubert mit seinem neuen Programm “Jeliba der Geschichtenerzähler” sein Publikum. Er wurde in Gambia-Boraba (Westafrika) zum Griot, Musiker und Geschichtenerzähler ausgebildet.
Der mehrfach preisprämierte weiße Griot erzählt von Herzen mit großer Kraft und mitreißender Lebendigkeit. Dabei begleitet er sich selbst virtuos auf der Kora, einer westafrikanischen 21-saitigen Harfenlaute. Sprache, Musik und Rhythmus verweben sich zu einem Zuhör-Erlebnis.
Am Donnerstag, 24. März, um 20 Uhr tritt er im Theaterzelt Das Schloss auf und erzählt dort humorvolle und lehrreiche Geschichten aus der neuen CD, ganz in der Tradition der Mande-Griots aus Gambia und Senegal. Erzählt wird unter anderem: Von Marabus und Könige…von Selbsterlebtem und vom Glück der Weisheit …was ist das Glück und wer ist wirklich glücklich?
Karten zu 18 Euro inkl. VVK-Gebühren sind über die ikf-Tickethotline 58999812, www.ikf-kultur.de oder über www.muenchenticket.de und an allen bekannten VVK-Stellen sowie an der Abendkasse erhältlich.
Weitere Informationen: www.jobarteh-Kunda.de