NEW SINGLE & VIDEO OUT NOW: “Dondé estas”
New Single & Video “Dondé estas” out now
Thank you for your support !!!
About “Dondé estas”
Sweet Bachata Song enjoy.…:)
Love song for a lady in Bachata Style lead by Kora. !!!!
Alle News die Rubrik BAND betreffend
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Love song for a lady in Bachata Style lead by Kora. !!!!
Er ist zur Hälfte ein Bayer und zur anderen Hälfte ein Afrikaner: Tormenta Jobarteh – Künstlerisch hat er sich ganz der Musik der Kora verschrieben, der Harfenlaute. Diese ist auch in seiner Band, mit der er am 21. April in der Weyhalla aufspielt, das Hauptinstrument.
25 Jahre lang war er ausschließlich Bayer. Er studierte Schlagzeug. Dann traf er eine Musikgruppe aus Gambia. Der Koraspieler faszinierte ihn so, dass er heute sagt: „Das war ein Schlüsselerlebnis, ein Ruf, dem ich folgen musste.“ Er brach seine Zelte in Europa ab und folgte der Band nach Westafrika. Zunächst beteiligte er sich an touristischen Veranstaltungen der Band, aber dann zog es ihn in zur echten Kultur von Gambia. Er ging in ein Griot-Dorf.
„Griots, das ist eine Musikerkaste in Westafrika“, erzählt Tormenta Jobarteh, „sie haben keine Schrift, sie sind lebende Geschichtsbücher.“ Aber auch Heiratsvermittler und Streitschlichter, eine uralte Tradition, die auf das Königreich Mali zurückgehe. „Wenn ein Griot stirbt ist das so, als wenn eine ganze Bibliothek verbrennt“, sagt der Bayer mit afrikanischer Familie.
Denn Tormenta Jobarteh lebte sieben Jahre lang in einem Dorf der Griot, lernte ihre Tradition, ihre Musik, ihre Geschichten. „Ich musste mich qualifizieren“, erzählt er, „dort ist man das, was man tut.“ Das alles ist Teil der Griot-Prüfung. In einem feierlichen Ritual wurde er von einer Familie adoptiert und erhielt den neuen Namen Jobarteh.
Tormenta Jobarteh erzählt Geschichten auf der Kora
Den bayerischen habe er längst abgelegt. Nicht ganz, denn er hieß Sturm, und Sturm heißt auf Spanisch Tormenta, und seine erste Frau war Spanierin. Seit 1995 ist Tormenta Jobarteh zumindest die Hälfte des Jahres wieder in Europa, die andere Hälfte verbringt er nach wie vor in Gambia bei den Griots.
Im Sommer aber konzertiert er vorzugsweise auf Festivals, wo er die alten Geschichten erzählt und die Kora, die 21saitige Harfenlaute spielt, afrikanische Klangbilder zaubert und die Stammestradition aufleben lässt. Seine Geschichten sind voller Weisheit und Humor und laden zu einer Reise zwischen Fantasie und Wirklichkeit ein.
Jobarteh gewann zahlreiche Preise, seine erste CD erschien 1999.
Neben seiner Solokarriere hat er die Band Kunda Jobarteh gegründet, in der er die Kora spielt und singt, Tochter Yasmin singt und tanzt und sechs weiter Musikerinnen und Musiker spielen, singen und tanzen. Ein Völkergemisch ist es, denn sie kommen aus Senegal, Aruba, Kanada, Italien und den USA.
Mit ihrer mitreißenden Musik und Show wollen sie am 21. April die Gäste in der Weyhalla mitnehmen auf eine Reise durch die Welt der Musik.



Anliegen des Preises ist es, herausragende Leistungen im Weltmusik-Genre zu würdigen und dieser Musikgattung mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Gleichzeitig soll mit dem Preis die in- und ausländische Reputation der Preisträger sowie der gesamten deutschen Folk‑, Lied- und Weltmusik-Szene gestärkt werden. Bis 2001 hieß dieser Preis “Deutscher Förderpreis”.
RUTH – Der deutsche Weltmusikpreis wird seit 2002 immer jährlich am Samstag des ersten Juliwochenendes während des Rudolstadt-Festivals vergeben.
Ab dem Jahr 2020 vergibt das zehnköpfige Organisationsteam des Festivals diese mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung.
Die World Music Charts Europe (WMCE) waren 1991 eine Idee von Johannes Theurer und zehn weiterer Radiomacher aus elf europäischen Ländern.
Selbstgestelltes Ziel ist es, dass Musiker:innen des Genres „Weltmusik“ größere Aufmerksamkeit und einen höheren Bekanntheitsgrad bei einem breiteren Publikum erreichen.
Gleichzeitig soll die WMCE durch Öffentlichkeitsarbeit auch “als publizistisches Rückgrat für alle Musiker:innen und Interpret:innen dienen, die erfolgreich Musik aus ihrem Kulturkreis produzieren, aber Gefahr laufen, von der englischsprachigen Pop-Industrie vereinnahmt zu werden.
Nachtrag: Der BBC Radio 3 Award for World Music wurde zwischen 2002 und 2008 in den Kategorien Africa, Asia/Pacific, America, Europe, Mid East and North Africa, Newcomer, Culture Crossing, Club Global, Album of the Year und Audience Award an Musiker für ihre Weltmusikkunst verliehen.
Jobarteh Kunda: Deutsch-Afrikanischer Geschichtenerzähler und Afrikanisch-Karibische Musikikone. Er stattete dem ReggaeNewsMagazine-Stand auf den Münchener Afrika Tagen am 12. Juni (wo die Gruppe vor Manu Dibango spielte!) einen Besuch ab.
RNM: Tormenta Jobarteh, willkommen an unserem Stand auf den Münchner Afrika Tagen. Wie viele Sprachen sprichst Du?
Jobarteh: Ich freue mich sehr, hier zu sein. Ich spreche drei Sprachen, Deutsch, Englisch und Mandinka.
RNM: Du bist u.a. als Geschichtenerzähler für Kinder an Schulen und in Kindergärten tätig. Welchen Einfluss haben Deine Geschichten auf die Kinder, insbesondere in Deutschland?
Jobarteh: Ich mache ihnen eine Freude, indem ich ihnen afrikanische Geschichten und Traditionen erzähle. Kinder lieben es, Geschichten erzählt zu bekommen und sehen sich sogar Geschichten im Fernsehen an. Die meisten der afrikanischen Geschichten gehen verloren, weil viele von ihnen nicht niedergeschrieben wurden. Diesen Kindern ist bewusst geworden, dass das Geschichtenerzählen früher einmal ein wichtiger Bestandteil menschlicher Unterhaltung war. Außerdem haben sie die Möglichkeit, afrikanische Traditionen und sogar afrikanische Instrumente zu erleben.
RNM: Was genau motivierte Dich dazu, Afrikanische Musik und Instumente, besonders die Kora und die Talking Drums zu spielen?
Jobarteh: Der Hintergrund unserer Musik ist die Mandinka-Tradition und, wie Du weißt, kommen die Mitglieder der Band aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Ich studierte Trommeln und Percussioninstrumente bevor ich nach Gambia ging. Dort lernte ich die Kora und andere Instrumente, wie die Talking Drums usw. kennen.
RNM: Du hast acht Jahre in Gambia verbracht. Hast Du Urlaub gemacht und dabei die Griot-Familie entdeckt?
Jobarteh: Eine Gruppe aus Gambia war 1987 hier auf Tour. Der Leader der Gruppe hieß Musa Kalamula. In dieser Gruppe gab es einen Kora-Spieler und ich hörte dieses Instrument zum ersten Mal. Tränen stiegen mir in die Augen und ich fühlte mich innerlich sehr inspiriert. Deshalb entschloss ich mich, ihnen zu folgen und habe in Gambia mich selbst gefunden. Die Menschen in Gambia sehen mich nicht als Farbigen, sondern als menschliches Wesen.
RNM: Die Natur fordert Respekt gegenüber Menschen und Tieren.Denkst Du, dass es falsch ist, Tiere für Nahrungsmittelzwecke zu töten?
Jobarteh: Die Menschen sollten über die Natur und die Geschichte, besonders die der Menschen, besser Bescheid wissen. Wenn du in den Kongo gehst, gibt es heute nur noch 50. 000 Schimpansen, wo früher eine Million existiert haben. Das muss man sich vorstellen! Die Menschen zerstören den Wald und die Tiere nur für wirtschaftliche Zwecke. Jeder sollte lernen, achtsam und respektvoll mit der Natur umzugehen.
RNM: Was sollte Deiner Meinung nach getan werden, um das Aussterben der Tiere und die Zerstörung der Wälder zu verhindern?
Jobarteh: Die Menschen brauchen mehr Bildung in Bezug auf die Wichtigkeit der Natur. Du und ich, wir alle müssen Kampagnen organisieren, um diese Zerstörung zu beenden.
RNM: Wer wird die Tradition Deiner Musik nach Dir weiterführen?
Jobarteh: Das wird meine Tochter Jasmin sein. Sie ist mit meiner Musik aufgewachsen und ist Musikerin in unserer Band. Sie spielt Klavier und war auf der Musikschule.
RNM: Magst Du Reggae- Musik? Und was denkst Du über die Einführung des ReggeaeNewsMagazine?
Jobarteh: Ich mag Reggae, weil er die zweitbeliebteste Musik weltweit ist und er Menschen dazu bringt, sich “Irie ” zu fühlen. Ich wünsche Euch viel Erfolg und eine Verbreitung des Magazins auf der ganzen Welt.
(Robert Akhigbe: Chefredakteur)